Das Gesundheitsministerium hat jetzt eine Checkliste erstellt, wann es nötig sein soll, eine Gemeinde oder ein Gebiet unter Quarantäne zu stellen. Derzeit sei dies aber in Oberösterreich nicht geplant, so das Land OÖ.

    In Tirol und in Salzburg stehen bereits mehrere Gemeinden unter Quarantäne. In Oberösterreich, wo die Anzahl der mit dem Coronavirus Infizierten vergleichbar hoch ist, wurde von Quarantänemaßnahmen bisher abgesehen. In acht Gemeinden in den Bezirken Perg und Urfahr-Umgebung werden die Ausgangsbeschränkungen jedoch strenger kontrolliert – mehr dazu in Maßnahmenpaket für acht Gemeinden (ooe.ORF.at).

    Schwellenwert von 36 Neuerkrankungen

    Das Gesundheitsministerium rät nun zu einem Schwellenwert von 36 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche als Richtlinie, ab wann Gemeinden oder Regionen Quarantänemaßnahmen verhängen sollten. Gleichzeitig wird aber klargestellt, dass diese Fallzahl alleine kein ausreichendes Kriterium darstellt. Es solle außerdem überprüft werden, ob es zuletzt mehrere Krankheitsfälle mit unklarem Ursprung gegeben habe, oder ob die Infektion auf die jeweilige Region zurückzuführen sei.

    Prüfung, ob Abriegelung möglich

    Wichtig ist auch, ob das Gebiet oder die Gemeinde überhaupt sinnvoll abgeriegelt werden könne oder ob dafür übermäßige Personalressourcen eingesetzt werden müssten. Gibt es in dem betroffenen Gebiet bereits Verkehrsbeschränkungen und kann die Verschärfung überhaupt zur Eindämmung des Virus beitragen, sind weitere Fragen. (Quelle: ooe.orf.at)

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